Der Freischütz

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Die Entstehung der Oper

 

Nachdem Carl Maria von Weber 1810 eine Erzählung mit dem Titel "Der Freischütz" in einem Gruselgeschichten-Buch - das "Gespensterbuch" von F. Laun und Johann August Apel - gelesen hatte, kam ihm bereits die Idee, den Stoff als Oper auf die Bühne zu bringen. Doch zunächst ruhte ein erster Entwurf in der Schublade. Sechs Jahre später erzählte Weber seinem neuen Bekannten, dem Theaterdichter Johann Friedrich Kind, von dem Gespensterbuch. Kind war von Webers Opernidee begeistert und bot sofort an, ein Libretto zu schreiben. Die Originalgeschichte erschien Weber und Kind allerdings zu grausam. Sie befürchteten, wegen der vielen Toten, die der Teufel in Apels "Freischütz" am Ende einfordert, von der Zensur als zu unmoralisch abgestempelt zu werden. So beschloss Kind, die Geschichte "biedermeierlich" umzuschreiben. Es dauerte kaum länger als eine Woche und das Libretto war fertig. Die Uraufführung sollte aber nicht an Webers Arbeitsplatz, dem Dresdner Theater, stattfinden. Der Intendant der Berliner Bühnen war ein begeisterter Förderer von Webers Musikkunst. So setzte er gegen den Willen des damaligen Generalmusikdirektors und Komponisten der "Italienischen Oper" Gasparo Spontini die Premiere von Webers "Freischütz" in Berlin durch. Bereits schwerkrank, leitete Carl Maria von Weber am 18. Juni 1821 die Uraufführung seiner Oper im neuen, von Schinkel erbauten, Berliner Schauspielhaus. Das Werk wurde vom Publikum begeistert aufgenommen. Carl Maria von Weber gilt seitdem Schöpfer der romantischen Oper in Deutschland.

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