Der Zigeunerbaron

 

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Handlung:

I. Akt 

1. Akt  ( ca. 1 Stunde 15 Minuten)

 

Sandor Barinkay ist nach langen Reisen, auf denen er viel erlebt hat, in die Heimat

zurückgekehrt (Lied “Als flotter Geist - Ja, das alles auf Ehr”). Zur Wiedereinsetzung in seine Güter, soweit sie nicht schon der geldgierige protzige Nachbar Csupán an sich gebracht hat, sind zwei Zeugen nötig. Die eine ist die alte Zigeunerin Czipra, die mit ihren Stammesgenossen auf Barinkays verfallenen Gütern lebt. Sie erkenn ihn freudig wieder und prophezeit ihm, dass er hier einen Schatz finden werde (Lied “Ein Greis ist mir im Traum erschienen). Als zweiter Zeuge wird der Nachbar Csupán aus dem Haus geholt, der allerdings mit der Unterschriftleistung vor dem  königlichen Kommissär Carnero Schwierigkeiten hat (Lied “Ja, das Schreiben und das Lesen”). Barinkay interessiert sich zu Csupáns Freude für dessen Tochter Arsena, die aber bereits heimlich mit Ottokar, dem Sohn ihrer Erzieherin Mirabella, verlobt ist und sich der Verheiratung mit Barinkay widersetzt, indem sie die Forderung aufstellt, ihr Bräutigam müsse mindestens ein Baron sein. Während Mirabella den Kommissär Carnero als Vater ihres Sohnes Ottokar erkennt, geht Barinkay enttäuscht weg, begibt sich zu seinen Zigeunern und lernt dort das schöne Zigeunermädchen Saffi kennen, ein rassiges gefühlvolles Naturkind (Arie “O habet acht”). Czipra präsentiert Barinkay den Zigeunern als den Sohn ihres früheren Herrn. Er wird zum Baron der Zigeuner ausgerufen, alle huldigen ihm begeistert. Mit seiner neuen Würde begibt er sich nun zu Arsena, wird aber dort nur verspottet. Rasch entschließt er sich, die schöne Saffi, die ihm zugetan ist, zur Frau zu nehmen.

 

Pause ca. 25 Minuten

 

II. Akt 

 

Am Morgen erinnert sich Saffi, von der Stelle geträumt zu haben, wo der Schatz von Barinkays Vater verborgen war. Nach kurzer Suche finden sie wirklich den Schatz (Terzett “Mein Aug bewacht - Seht es winkt”). Nun erscheinen Csupán und der Kommissär Carnero, um gegen das gesetzlose Zusammenleben Barinkays mit Saffi zu protestieren, wobei die Zigeuner sich ein Vergnügen daraus machen, den reichen Schweinezüchter zu bestehlen. Doch Barinkay und Saffi bekennen offen ihre Liebe, auch ohne bisher offiziell vermählt worden zu sein (Duett “Wer uns getraut”). Ein wegen des Schatzes aufkeimender Streit wird durch das Eintreffen einer Truppe Husaren unter dem Kommando des Obergespans Homonay unterbrochen. Sie werben Freiwillige für den Feldzug gegen Spanien (Lied “Her die Hand, es muss ja sein). Der feiste Csupán und Ottokar werden von den Werbern mit viel Schlauheit und noch mehr Gratiswein dazu gebracht, sich werben zu lassen. Als Carnero sich bei Homonay über die Zigeunerheirat Saffis mit Barinkay empört, weist die alte Czipra ein Dokument vor , wonach Saffi die Tochter des letzten türkischen Paschas sei. Daraufhin gerät Barinkay wegen seines niedrigen Standes in Verwirrung. Wie soll er die Fürstentochter heiraten? Trotz Saffis flehenden Bitten meldet er sich freiwillig zu den Husaren, um sich der Braut im Krieg würdig zu erweisen.

 

III. Akt 

Die siegreichen Kriegshelden werden vom Volk erwartet. Zunächst erscheint Csupán, der sogleich von seinen Abenteuern an der spanischen Front erzählt (Lied “An des Tajo Strand”) und dennoch nicht dekoriert wird. Barinkay hingegen erhält den Adelsbrief und das Eigentumsrecht an den auf seinem Grund gefundenen Schatz zugesprochen. Er selbst vereint Arsena mit Ottokar, dann schließt er glücklich seine Saffi in die Arme.

 

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